Jeden Tag werden Million von Fotos auf allein Facebook veröffentlicht. Welche Gefahren birgt es?

Wusstes du, das von jedem Foto das hochgeladen wird, Facebook eine zusätzliche Kopie auf ihren Servern speichert? Das bleibt auch gespeichert nachdem ein Foto gelöscht wird.

If the image has already been re-shared by others, however, Facebook reserves the license further – even beyond the deletion of the original.

Der Cambridge Analytica Skandal hat auch gezeigt wie Unternehmen an reichlich privater Daten von Millionen von Nutzern kamen um damit Wahlen zu beeinflussen. Auch wenn der Zugriff von FB gesperrt wurde, erfolgte noch keine Überprüfung ob dies auch tatsächlich geschehen ist wie die Netzpolitik berichtete.

Sandy Parakilas, ehemaliger Facebook-Manager der jetzt bei Apple beschäftigt ist, berichtete außerdem auch, dass das an der Tagesordnung stand und wohl kein Einzelfall gewesen ist.

Was änderte sich durch die DSVGO?

Zum einen ist eine Einwilligungserklärung notwendig. Zudem hat jede Person das Recht auf Auskunft über alle betreffende Daten von jeder Webseite, die in der E.U. erreichbar ist.

Falls nicht, drohen Strafen bei gravierende Verstoße von bis zu 20 Millionen Euro oder 4% des gesamten weltweit erzieltem Jahresumsatzes – je nachdem, welcher Wert höher ist.

Die Gesamtsumme der Verstöße beträgt in Deutschland laut einer Umfragt der Welt am Sonntag bisher 449.900 EUR, nach 14 von 16 Datenschutzbeauftragten der Länder die befragt wurden und eine Auskunft ertielt haben. Zwei Datenschutzbeauftragte haben auf die Anfrage nicht reagiert.

DSVGO – Das Recht auf Vergessenwerden

Dieser Grundsatz gibt jeder Person das Recht, das Löschen aller Daten die sie betreffen zu fordern, wenn die Gründe für Datenspeicherung entfallen.

Da Daten oft weitergereicht werden wie vorher berichtet, ist das nicht ganz so einfach. Erwähnt wirt in der DSVGO-Verordnung zudäm, das jedes Unternehmen die Pflicht hat, auch alle weiteren für die Datenverarbeitung Verantwortlichen darüber informieren, die Daten der Person nach einer Anfrage zu löschen. Ausgenommen sind Rechnungsdaten die bei Online-Shops zwingens notwendig sind.

Auch wird eine Zeitperiode von einem Monat erwähnt in der die betroffene Person, die den Antrag zur Löschung der Daten stellt, über alle ergriffene Maßnahmen informiert werden muss.

Darüber hinaus müssen Unternehmen selber Daten aktiv löschen, sobald sie nicht mehr notwendig ist. Doch wer prüft das, vor allem wenn die Daten an nicht-EU Unternehmen weitergegeben werden und wie wird es geprüft?

Ist damit alles geklärt?

Nicht ganz, denn das Oberlandesgericht Frankfurt sieht in der neuen Regelung einen Widerpsruch zu einer früheren Entscheidung des EuGH.

Der Generalanwalt schlägt nämlich eine generelle Löschung vor, die aber auf das Gebiert der EU begrenzt werden soll durch Einsatz von Geoblockings – ohne weltweite Löschung. Mit einem VPN mit einem Server von einem Nicht-EU Staat wären die Inhalte dadurch immer noch zugänglich.

Der Schlussantrag des Generalanwalts ist jedoch nicht bindent – in der Praxis folgen Ihm die EU-Richter aber trotzdem in den meisten Fällen wie die Tagesschau am 10.01.2019 berichtete.

Wie kann man seine Daten löschen lassen?

  • Antragsformular zur Entfernung personenbezogener Daten von Google
  • Konto bei Facebook löschen

    Interessanter-Weiße erwähnt Facebook hier:
  • Einige Informationen, wie der Nachrichtenverlauf, werden nicht auf deinem Konto gespeichert. Das bedeutet, dass es sein kann, dass Freunde auch nach dem Löschen deines Kontos Zugang zu Nachrichten von dir haben.
  • Kopien einiger Materialien (z. B. Protokolle) können zwar in unserer Datenbank gespeichert bleiben, aber werden von persönlichen Identifizierungsmerkmalen getrennt.

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